Das Display des Wiko Robby (Alltagseinsatz)

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Wie beim von uns im letzten Monat getesteten Alcatel Pop 4S verfügt auch dieses Exemplar über einen Bildschirm mit 5,5 Zoll. Die Auflösung ist mit 1.280 x 720 Pixeln zwar etwas niedrig, geht aber für ein Einsteigermodell in Ordnung.

Davon abgesehen waren wir vom Display des französischen Modells absolut begeistert. Sowohl die lebendigen Farben als auch der hohe Kontrast sind keine Selbstverständlichkeit in diesem Preissegment.

Dasselbe gilt für die durchaus hohe maximale Helligkeit und die extrem gute Stabilität der Blickwinkel. Tatsächlich können wir bei diesem Bildschirm kaum etwas bemängeln.

Das Display des Wiko Robby (beim eBook-Lesen)

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Beim Schmökern von eBooks macht sich die geringe Displayauflösung etwas bemerkbar. Trotz des hohen Kontrastes und des guten Schwarzwertes wirken die Buchstaben nicht ganz so scharf.

Außerdem wird im Vergleich zu Smartphones mit Full-HD-Bildschirm bei gleicher Zoom-Stufe merklich weniger Text dargestellt. Dank der guten Displayhelligkeit kann man hingegen aber mit dem Robby gut im Bett lesen.

Die stabilen Blickwinkel sorgen ebenfalls für viel Komfort und erlauben es, eBooks auch auf dem Sofa liegend bequem zu konsumieren.

Arbeitsgeschwindigkeit: Dämpfer statt Lob

Bei der Verarbeitung und beim Display fanden wir viel Lob, doch aufgrund des schwachen Chipsatzes gibt es nun einen kleinen Dämpfer. Besonders die extrem veraltete GPU Mali 400 aus dem Jahre 2011 bremst die Leistung enorm.

Mobile-Gamer und Fans von Pokémon Go werden an diesem Handy keine Freude haben. Das belegen auch die mageren 3.200 Punkte im 3D Mark IceStorm. Die Quad-Core-CPU mit 1,3 Gigahertz und 1 GB RAM arbeitet ähnlich gemächlich.

AnTuTu bescheinigte einen Prozessor-Wert von 5.230 Punkten. Macht sich diese schwache Ausstattung auch im Alltagsbetrieb bemerkbar? In der Tat, wir haben schon flüssigere Smartphones erlebt.

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Zwar ist das Robby nicht unbrauchbar langsam bei der Oberfläche und bei Apps, die ein oder andere Gedenksekunde leistet sich das Mobilgerät allerdings durchaus. YouTube-Filme in HD konnten wir jedoch ohne Probleme bei der Bildwiederholrate anschauen.

Ausdauer: Reicht der Akku aus?

Ein Nennwert von 2.550 mAh geht bei einem so günstigen Smartphone durchaus in Ordnung. Dennoch ist das Handy kein Ausdauer-König, was wohl dem nicht gerade effizient arbeitenden Chipsatz anzulasten ist.

Bei einer Helligkeit von 80 Prozent und aktivierten Datenverbindungen ist eine Standby-Zeit von 18 Stunden (3 Stunden aktive Nutzung) durchaus möglich. Der Akku entleert sich aber sehr schnell, wenn man ihn mit 3D-Spielen oder Video-Streaming belastet.

Zum Surfen und fürs Messaging, sowie für den gelegentlichen Einsatz der Kameras, reicht der Akku aus. Allzu viel sollte man von der Ausdauer aber nicht erwarten.

Wiko Robby im Test: Metall-Smartphone mit tollen Kameras
3.8 (75.38%) 13 Bewertungen

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