Diskutiert  man über eBook Reader, so wird man relativ schnell feststellen, dass sich hier die Geister scheiden: Einerseits wird der digitale Buchersatz abgelehnt, weil ein Buch gar nicht ersetzt werden kann – es fehlt die Papiertextur und auch das Geräusch beim Umblättern wie der Geruch des Buchs. Andererseits gibt es eine immer größer werdende Gruppe, die die eBook Reader lieben, weil auf dem Speicher des eBook Readers gleich eine Vielzahl an Büchern gespeichert werden kann, der Reader kein Gewicht hat und durch die Beleuchtung des Displays nicht ständig darauf geachtet werden muss, in der Nähe einer Lichtquelle zu sein.

Nicht mit einem Tablet- oder Smartphone-Display zu vergleichen

Auch die Spezialisten von Elo, die zahlreiche Touchscreen-Komponenten geschaffen haben, wissen, dass man das Lesen am Tablet-, Smartphone- oder auch am Computer-Bildschirm niemals mit dem eBook Reader vergleichen kann. Weiß man, welcher Gerätetyp es werden soll, sind nachstehende Dinge zu berücksichtigen, weil eBook Reader nicht automatisch eBook Reader ist. Entscheidet man sich für einen recht neuen Reader, so sieht die digitale Seite schon fast wie am Recycling-Papier gedruckt aus. Der Grund? Das elektronische Papier. Typische Displays lassen die Inhalte durch selbstleuchte Bildpunkte (OLED) oder durch kleine Filter vor einer dahinter befindlichen Lichtquelle (LCD) entstehen. Displays der eBook Reader funktioniert hingegen ohne eigene Lichtquelle. Jeder Bildpunkt kann also den Zustand Weiß oder auch Schwarz annehmen. Zudem zeigen die aktuellen Geräte noch zahlreiche Grautöne. Das sorgt dafür, dass das Schriftbild an die bedruckte Zeitungsseite erinnert und auch problemlos in einem gleißendem Sonnenlicht gelesen werden kann.

Worauf zu achten ist, wenn man sich dann doch für das Tablet entscheidet

So auch, wenn man sich für ein Tablet interessiert: Die verschiedenen Hersteller verwenden unterschiedliche Technologien – in erster Linie geht es aber um die Betrachtungswinkel, Helligkeit, Kontrast wie auch um die Auflösung. Beim iPad ist ein Betrachtungswinkel von 178 Grad hervorragend – das heißt, wird das Tablet schräg gehalten, so kann das Buch ohne einen Anzeigeverlust gelesen werden. Bei einem niedrigeren Betrachtungswinkel riskiert man, dass der Text nur schwer vom Display abgelesen werden kann. Problematisch ist hier der Umstand, dass der Betrachtungswinkel nicht immer vom Hersteller angegeben wird, sodass es ratsam ist, das Tablet schon im Laden zu testen. Bei der Auflösung kann gesagt werden, dass eine höhere Auflösung immer besser ist. Denn die höhere Auflösung sorgt immer für eine schärfere Schrift. Möchte man also ein Tablet dem eBook Reader vorziehen, so wird recht schnell klar, dass es durchaus ein paar Punkte gibt, die man unbedingt beachten sollte.

Virtuelle Bücher sind platzsparend und jederzeit verfügbar

Entscheidet man sich für einen eBook Reader, so heißt das noch lange nicht, dass es sich um eine Grundsatzentscheidung gegen gewöhnliche Druckerzeugnisse handelt. Natürlich können digitale Bücher genauso wie gedruckte Bestseller verwendet werden – auch wenn ein direkter Vergleich zeigt, dass die digitalen Bücher natürlich mit zahlreichen Vorteilen punkten. So etwa, wenn es um den Platz geht: Auf günstigen Geräten, die nur einen kleinen Speicher haben, können um die 2000 Bücher gespeichert werden – diese stehen ständig zur Verfügung und können auch trotz Sehschwierigkeiten problemlos gelesen werden, weil die Schrift vergrößert werden kann. Zudem können auch Zeilenabstand wie Schriftart verändert und an die individuellen Wünsche angepasst werden.

Displays beim eBook Reader: Darauf sollte man achten
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