Als Amazon vor einigen Jahren das erste Kindle präsentierte schien für viele bereits klar zu sein: Das klassische Buch aus Papier wird sich nicht mehr ewig halten können. Zu viele Vorteile bringt die Technik auch in diesem Bereich mit sich. Quasi unendlich viel lesematerial immer auf einem Gerät dabei, das dünner und leichter ist als auch nur ein einziges gedrucktes Buch. Keine Frage – das Konzept ist genial.

Doch damit noch nicht genug, denn schließlich muss man für das Kindle bzw. eBook die Bücher in der Regel noch immer einzeln kaufen und bezahlen. In anderen Bereichen hat sich hier schon ein anderes Modell etabliert. Wer gerne Filme oder Serien ansieht hat mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Abo bei Netflix oder Amazon Prime und kann so so viele Videos streamen wie er oder sie möchte. Und auch bei der Musik zahlen nur noch die wenigsten für einzelne Titel oder Alben – Spotify oder Apple Music sei dank.

Readly: Solche Dienste haben Zukunft

Doch auch im Bereich des Lesens gibt es bereits derartige Angebote. Beim Anbieter Readly kann man ebenso wie bei Netflix oder Spotify für einen monatlichen Fixbetrag auf ein riesiges Angebot von mitunter bekannten Magazinen zugreifen – wann immer man will, so oft man will, so lange man will. Dieses Modell ist im Bereich des Lesens bzw. der Magazine im speziellen jedoch noch bei weitem nicht so bekannt wie beim Video- oder Musikstreaming. Es bleibt also abzuwarten ob in ein paar Jahren nahezu jeder ein Abo bei einem solchen Dienst für’s Lesen hat – oder ob es weiterhin diejenigen gibt, die Magazine einzig und allein in gedruckter Form lesen möchten.

Die Zukunft des Lesens: Abodienste
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