Mit dem ZTE Blade S6 stattet ein weiteres chinesisches Smartphone dem deutschen Markt offiziell einen Besuch ab. Ein Octa-Core-Prozessor und Android 5.0 zählen zu den Highlights. Bereits ab 200 Euro kann man das Gerät erstehen – ob sich das lohnt, zeigt unser Test.

Schick mit unverkennbarer Nähe zum iPhone, das ZTE Blade S6

Schick mit unverkennbarer Nähe zum iPhone, das ZTE Blade S6

ZTE zählt neben Lenovo, Huawei und Xioami zu den bekanntesten Fabrikanten aus dem Land des Lächelns. Hier greift man oft lieber zu als bei relativ neuen Firmen, die sich erst noch etablieren müssen.

Das Blade S6 hat uns auch wegen des Designs neugierig gemacht, welches etwas an die Apple-Produktsprache erinnert. Eine Woche lang hatten wir das 5-Zoll-Gerät im Einsatz. Dabei wurden wir teils ziemlich verblüfft.

Bevor wir uns den Erfahrungen des Tests widmen, seht ihr hier noch die Spezifikationen:

  • 5 Zoll IPS-Display mit 1.280 x 720 Pixel
  • Snapdragon 615 Octa-Core-Prozessor mit 4x 1,5 Gigahertz und 4x 1,0 Gigahertz
  • Adreno 405-Grafikchip
  • 2 GB RAM
  • WLAN, Bluetooth, GPS, 3G, 4G (LTE CAT4)
  • Micro-USB-Anschluss, 3,5-mm-Klinkenanschluss
  • 16 GB interner Speicher (per microSD erweiterbar)
  • 13-Megapixel-Hauptkamera und 5-Megapixel-Frontkamera
  • 2.400 mAh Akku
  • Android 5.0-Betriebssystem
  • Dual Nano-SIM-Kartenschacht

Die technischen Daten bewegen sich also auf typischem Mittelklasse-Niveau. Ebenfalls erwähnenswert ist, dass das Blade S6 mit einem Kameramodul aus dem Hause Sony daherkommt.

Lieferumfang und Gehäuse des ZTE Blade S6

Der Hersteller präsentiert eine schlichte Kartonage, die aber elegant und passend zum Gerät konstruiert wurde. Die silberne Farbe spiegelt die Lackierung der Rückseite des Blade S6 wieder. Auf der Vorderseite der Schachtel steht der Produktname, hinten findet man einen Sticker mit den wichtigsten Spezifikationen.

Für diesen Preis sollte man kein extravagantes Design des Kartons erwachten, dennoch fiel der innen gepolsterte Deckel positiv auf. Gespart hat ZTE etwas am Lieferumfang. Der reibungslose Betrieb ist aber mit dem Netzteil, dem Micro-USB-Kabel und dem Auswurf-Tool für den SIM-Kartenschacht gegeben.

Eine Schnellanleitung gibt es ebenfalls, jedoch wären Kopfhörer nett gewesen. Besonders eher kleinere chinesische Hersteller packen oft noch Schutzfolien oder Hüllen bei. Beides findet man beim Blade S6 nicht.

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ZTE Blade S6 im Test: Günstiger Geheimtipp mit Android 5.0 und viel Ausdauer
3.5 (70%) 2 Bewertungen

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