Das Phicomm Energy 3+ ist kein gewöhnliches Einsteiger-Smartphone, denn es besticht unter anderem mit einem für diese Preisklasse gigantischen Akku mit 3.650 mAh. Die 13-Megapixel-Kamera, der Fingerabdrucksensor und 16 GB Speicher sind ebenfalls erwähnenswert. Wir verraten euch in unserem Test, ob ihr mit diesem Handy ein Schnäppchen machen könnt.

Phicomm Energy 3+ – Vielversprechende chinesisch-deutsche Kooperation

Phicomm Energy 3+ (c) André Reinhardt

Phicomm Energy 3+ im Test (c) André Reinhardt

Das chinesische Unternehmen Phicomm ist mit einem eigenen Standort im bayerischen Unterhaching – und somit verstärkt in Deutschland vertreten. Dadurch entfällt ein aufwendiger und oft auch kostspieliger Import der asiatischen Mobiltelefone. Der Hersteller bedient hauptsächlich den Budget-Markt, in dem auch das Energy 3+ angesiedelt ist.

Was das 165 Euro kostende Smartphone an Ausstattung mit sich bringt, könnt ihr der folgenden Liste entnehmen:

Die Spezifikationen in der Übersicht:

  • 5,5 Zoll IPS-LCD-Display mit 1.280 x 720 Pixel
  • MediaTek MT6753 Octa-Core-Prozessor mit bis zu 1,3 Gigahertz
  • Mali-T720
  • 2 GB RAM
  • WLAN-n, Bluetooth 4.0, GPS, LTE Cat. 4
  • Micro-USB, 3,5-mm-Klinkenanschlus
  • 16 GB interner Speicher (erweiterbar per microSD)
  • 13-Megapixel-Hauptkamera (Blende f/2.2)
  • 5-Megapixel-Frontkamera (beide mit LED-Blitz)
  • 3.650 mAh Akku (wechselbar)
  • Android 6.0 Marshmallow
  • 2x Micro-SIM-Kartenschacht, 1x microSD
  • Fingerabdrucksensor

Das Energy 3+ lässt sich recht gut mit dem bereits von uns getesteten Alcatel Pop 4s vergleichen, da beide mit einem ähnlichen Preis zu Buche schlagen. Dabei punktet das Alcatel-Modell mit einer Full-HD-Auflösung, während Phicomms Handy einen deutlich größeren und zudem wechselbaren Akku aufweist. Was einem wichtiger ist, liegt wohl an der Anforderung des Nutzers.

Der Lieferumfang des Phicomm Energy 3+

Die Vorliebe für die Farbe Orange kann der Konzern kaum leugnen, weshalb auch dieses Mobilgerät in einer entsprechend gefärbten Kartonage geliefert wird. Eine weiße Banderole, die das Handy an sich präsentiert, ist um die eigentliche Schachtel gewickelt.

Entfernt man diese, blickt einem die nackte Box entgegen, die lediglich den Phicomm-Schriftzug aufweist. Darin verstaut sind das Smartphone an sich, ein Micro-USB-Netzteil, ein Datenkabel, In-Ear-Kopfhörer und zwei Zubehörteile, die man bei anderen Unternehmen nur selten vorfindet.

Eine Displayschutzfolie ist eine äußerst lobenswerte Dreingabe. Die Folie ließ sich auch unkompliziert anbringen. Des Weiteren gibt es auch noch einen Aufkleber des Herstellers. Wenngleich man letzteren nicht zwingend benötigt, zeugt es doch von gewisser Liebe zum Detail.

Gehäuse und Verarbeitung des Phicomm Energy 3+

Rein auf die Optik beschränkt, macht dieses Handy einen zwar zurückhaltenden, aber auch ansprechenden Eindruck. Der Rahmen unseres Testgeräts imitiert Chrom, die Rückseite erinnert an das Apple-Spacegrau. Auf jener befindet sich auch der Fingerabdrucksensor.

Dieser reagiert zwar gut, ist aber für unseren Geschmack zu tief in das Gehäuse eingelassen. Ein Dual-LED-Blitz und die Kamera komplettieren die hinten angebrachten Elemente. Die Unterseite des Energy 3+ lässt zwar Stereo-Lautsprecher erahnen, tatsächlich ist aber nur eine Mono-Box verbaut.

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An der Oberseite finden sich der Micro-USB-Anschluss und der Kopfhörer-Port. Die Lautstärkewippe und der Ein-/Ausschalter wurden im linken Gehäuserahmen integriert. Das Smartphone besteht, wie die meisten Einsteigermodelle, komplett aus Plastik.

Netterweise jedoch ohne den Einsatz des zwar hübsch anzuschauenden, aber schnell verschmutzenden Klavierlacks. Physische Navigationstasten für das Betriebssystem Android 6.0 Marshmallow gibt es beim Energy 3+ nicht. Die Buttons „Home“, „Zurück“ und „Multitasking“ werden direkt auf dem Bildschirm eingeblendet.

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