Der Onlinehändler Pearl hat für Freunde groß dimensionierter Tablets das Touchlet X13.Octa im Angebot. Wie der Name schon verrät, erhält man hier ein Gerät mit 13-Zoll-Display und Octa-Core-Prozesor. Ob die Hardware hält was sie verspricht, schildern wir in unserem umfassenden Testbericht.

Vor etwa fünf Monaten hatten wir das 9,7 Zoll große Touchlet namens X10.Octa getestet – und waren durchaus begeistert. Wir hatten uns gefragt, ob diese Begeisterung auch synchron mit der erhöhten Bildschirmdiagonalen gesteigert wird.

Das X13.Octa in voller Pracht - üppiger Tablet-Gigant

Das X13.Octa in voller Pracht – üppiger Tablet-Gigant

Die Spezifikationen lesen sich zumindest ordentlich:

  • 13,3 Zoll IPS-Display mit 1.920 x 1.080 Pixeln
  • Rockchip RK3368 Octa-Core (bis zu 1,3 Gigahertz)
  • PowerVR G6100
  • 2 GB RAM
  • WLAN, Bluetooth, GPS
  • Micro-USB, USB 2.0, Mini-HDMI, 3,5-mm-Klinkenanschluss
  • Unibody-Aluminiumgehäuse
  • 8 GB interner Speicher (erweiterbar per microSD)
  • 2-Megapixel-Hauptkamera und 2-Megapixel-Frontkamera
  • 10.000 mAh Akku
  • Android 5.1-Betriebssystem

Die technischen Daten sollten Aufschluss darüber geben, warum das 13-Zoll-Modell genauso viel lostet wie die 10-Zoll-Variante. Man hat bei den beiden Touchlets die Wahl zwischen mehr Bildschirmfläche oder modernerer Hardware.

So ist die Full-HD-Auflösung ein großes Stück unter der 2K-Pixeldichte des kleinen Bruders und der Rockchip-Unterbau auch nicht so leistungsfähig wie das Gegenstück von MediaTek. Mut machen aber der großzügige Akku, die umfangreichen Schnittstellen und das hochwertige Gehäuse.

Lieferumfang und Gehäuse des Touchlet X13.Octa

Das Zubehör lässt sich rasch aufzählen, es gibt Schnellanleitungen, einen Micro-USB-zu-Standard-USB-Adapter, ein Datenkabel und ein Netzteil. Das Tablet verfügt über einen dedizierten Stromanschluss, es wird also nicht per USB aufgeladen.

Diese Lösung bringt gleich zwei Vorteile; der üppige Akku wird schneller mit Strom versorgt und die Ports bleiben währenddessen weiterhin nutzbar. Die Verarbeitung des X13.Octa ist zum Großteil gelungen, das vordere Glas und die Rückseite aus Aluminium fassen sich gut und robust an.

Dank Aluminium wirkt das X13.Octa sehr hochwertig

Dank Aluminium wirkt das X13.Octa sehr hochwertig

Jedoch hört man an manchen Stellen des Bildschirms ein leises Knirschen beim bedienen. Das kann aber auch eine Eigenheit unseres Testgeräts sein. Das zugrundeliegende Design mit den silbernen Stereo-Lautsprechern und dem leicht abgeschrägten Displayrahmen weiß zu gefallen.

Optisch hebt sich das Tablet damit von einem Großteil der Konkurrenz hervor. Der größte Kritikpunkt stellt wohl das Gewicht dar. Satte 1,8 Kilogramm wiegt dieser Koloss, so dass man das Touchlet nicht allzu lange stemmen kann, ohne dass die Arme ermüden.

Selbstredend ist der Sprung von 9,7 Zoll auf 13,3 Zoll groß, aber das dreifache an Gewicht im Vergleich zum X10.Octa mutet etwas viel an. Die physischen Bedienelemente (Ein-/Ausschalter und Lautstärkewippe) befinden sich rechts oben.

Die Druckpunkte gehen in Ordnung, das verwendete Plastik hätte jedoch ruhig etwas hochwertiger sein können. Hier wird leider die hochwertige Materialwahl unterbrochen. Einen SIM-Kartenschacht hat das Tablet nicht, aber eine microSD-Karte lässt sich rechts einschieben.

An dieser Stelle findet man auch den Kopfhöreranschluss, Micro-USB, sowie – was nicht alltäglich ist – einen normalen USB-2.0-Port, Mini-HDMI und einen eigenständigen Netzteilanschluss.

Die kabelgebundenen Schnittstellen des X13.Octa sind also durchaus vorbildlich. Wie bei den meisten Tablets üblich, wurden auch bei diesem Modell die Menütasten des Betriebssystems komplett mit der Software des Betriebssystems Android 5.1 Lollipop realisiert.

Das 13,3-Zoll-Tablet Touchlet X13.Octa bei Pearl.de für 369,90 Euro (statt 499,90 Euro)

Auf der nächsten Seite sagen wir euch, wie sich das Display des Touchlet X13.Octa im Test geschlagen hat und wie es in Sachen Ausdauer und Performance ausschaut.

Touchlet X13.Octa im Test: Der 13-Zoll-Riese von Pearl unter der Lupe
4 (80.91%) 22 Bewertungen

Dieser Artikel wurde schon 4612 Mal gelesen!