Der Fotografie-Pionier Kodak hat mit dem Kodak Tablet 7 und dem Kodak Tablet 10 seine ersten Tablets vorgestellt. Diese kommen mit integrierten Bildbearbeitungs-Apps und einem günstigen Preis daher.

Kodak bringt weitere Mobilgeräte auf den Markt

Kodak Tablet 10 (c) Kodak

Tablet 10 (c) Kodak

Ende 2016 hat der vor rund 125 Jahren gegründete Konzern mit dem Ektra sein erstes Smartphone. Der nächste logische Schritt erfolgt nun mit der Ankündigung zweier Kodak-Tablets.

Das multinationale Unternehmen hat sich bei diesen Produkten Unterstützung aus Frankreich, genauer gesagt von Archos geholt. Während die Benutzeroberfläche und das Design klar „Kodak“ schreien, sind die verbauten Komponenten eher weniger beeindruckend.

Doch die ersten Tablets, namentlich Kodak Tablet 7 und Kodak Tablet 10, sollen auch keine Highend-Boliden sein. Sie richten sich an Einsteiger, was man auch an den niedrigen Anschaffungskosten merkt.

Die Spezifikationen des Kodak Tablet 7

(c) Kodak

(c) Kodak

Der Kamera-Pionier übernimmt die logische Namensgebung vieler Wettbewerber, bei denen die letzte Ziffer der Bezeichnung auf die Displaygröße verweist. Demzufolge kommt dann das Kodak Tablet 7 mit einem 7 Zoll großen Bildschirm daher.

Die Auflösung beträgt magere 1.024 x 600 Pixel, immerhin handelt es sich aber um ein IPS-Panel. Der Quad-Core-Prozessor aus dem Hause MediaTek (MTK8321) und die 1 GB RAM reißen keine Bäume aus.

Positives gibt es hingegen bei der Konnektivität zu verzeichnen, denn es ist ein UMTS-fähiger SIM-Kartenschacht verbaut. WLAN, GPS und Bluetooth zählen zu den weiteren Schnittstellen. Android 7.0 Nougat, 8 Megapixel hinten und 2 Megapixel vorne runden das Angebot ab.

Die Spezifikationen des Kodak Tablet 10

(c) Kodak

(c) Kodak

Mit 1.280 x 800 Bildpunkten ist die Auflösung des 10-Zoll-Modells etwas höher. Die Akkukapazität hat Kodak ebenfalls angepasst. Das Tablet 7 muss mit – selbst für Smartphone-Verhältnisse grenzwertigen – 2.500 mAh auskommen. Beim größeren Modell sind es brauchbare 6.000 mAh.

Ansonsten unterscheiden sich die beiden Kodak-Geschwister beim internen Speicher. Die 7-Zoll-Ausgabe bringt 16 GB mit sich, der große Bruder hingegen 32 GB.

Preis und Verfügbarkeit von Kodak Tablet 7 und Kodak Tablet 10

Kodak Tablet 7 (c) Kodak

Kodak Tablet 7 (c) Kodak

Zugegeben, mit dem auffälligen orangenen Design stechen diese Mobilgeräte aus der Breite der Masse hervor. Die – nicht näher genannten – Foto-Apps sind auch eine nette Sache. Davon abgesehen sind diese Produkte allerdings eher unspektakulär.

Ab Juli 2017 werdet ihr das Kodak Tablet 7 für 99 Euro und das Kodak Tablet 10 für 169 Euro im Handel vorfinden. Eine Alternative könnte das neue Fire 7 sein.

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