Das Display des Sony Xperia X Performance

Sony Xperia X Performance (c) Andre Reinhardt

Sony Xperia X Performance (c) Andre Reinhardt

Sony reichert das 5-Zoll-IPS-Panel mit seiner hauseigenen Triluminos-Technik an. Einen Vorteil konnten wir dadurch zwar nicht im Alltag feststellen, aber das Display ist dennoch auf einem hohem Niveau. Die maximale Helligkeit ist gut, die Farbgenauigkeit ebenfalls.

Bei der Ablesbarkeit hatten wir selbst bei stärkerer Sonneneinstrahlung kaum Probleme. Die Kontraste könnten einen Hauch knackiger sein, das fällt aber nicht allzu sehr ins Gewicht. Die Schärfe ist überaus gelungen, ein 2K-Panel vermisst man zu keiner Zeit.

Bei den Blickwinkeln macht der Sony-Bildschirm – wie man es auch von anderen IPS-Panels gewohnnt ist – einen sehr guten Job. Egal von wie schräg aus man auf das Smartphone blickt, der Inhalt ist stets gut zu erkennen.

Das Display des Sony Xperia X Performance (beim eBook-Lesen)

Sony Xperia X Performance (c) Andre Reinhardt

Sony Xperia X Performance (c) Andre Reinhardt

Wir hatten eben die Farbgenauigkeit gelobt, und genau diese Eigenschaft ist beim Lesen eBooks auf einem Smartphone wichtig. Man möchte schließlich möglichst die Illusion eines weißen Papiers haben und keine „vergilbte Tapete“. Deshalb hat uns der Hintergrund auch sehr gut gefallen.

Hingegen fiel aber auch der etwas zu niedrige Kontrastwert auf, denn die Schrift war nicht ganz so knackig, wie wir es schon bei anderen Mobilgeräten gesehen haben. Doch die weiteren positiven Eigenschaften, wie die stabilen Blickwinkel, die das Schmökern auch im Bett liegend ermöglichen, überwiegen.

Alles in allem kann man sagen, dass das Sony-Smartphone als eReader-Ersatz zwischendurch ganz gut taugt, sofern man sich nicht am verhältnismäßig kleinen Bildschirm stört. Die meisten Lesegeräte haben schließlich eine Diagonale von 6 Zoll.

Arbeitsgeschwindigkeit: Auf einem Niveau mit der Konkurrenz

Anstatt des Mittelklasse-Chipsatz Snapdragon 652 im Xperia X, baut die Performance-Ausführung auf dem Highend-Modell Snapdragon 820 auf. Diesen kennt man schon aus einigen anderen Flaggschiffen, wie dem LG G5, dem HTC 10 und dem OnePlus 3.

Entsprechend hoch fällt der AnTuTu-Benchmark-Wert von etwa 130.000 Punkten aus, was mehr ist, als wir beim 10 aber weniger, als wir beim G5 gemessen haben. Während sich 4 GB RAM dieses Jahr als Standard der meisten Wettbewerber etabliert hat, setzt Sony auf 3 GB RAM – Einbußen merkt man jedoch keine.

Das X Performance arbeitet flott, ob bei der Oberfläche, bei Apps, Videos oder Multitasking. Auch aufwendige 3D-Spiele meistert das Handy mit Bravour.

Ausdauer: Gutes Mittelfeld

Der fest verbaute Akku des Mobilgeräts weist eine Kapazität von 2.700 mAh auf. Das ist genauso viel wie das LG G5 bietet und tatsächlich ähneln sich die Werte. Wir haben das Sony-Smartphone sehr häufig genutzt, die Display-on-Zeit lag bei 3 Stunden und 47 Minuten.

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Bei einer Displayhelligkeit von 90 Prozent wurden die Kameras, WhatsApp, das Internet und die Navigation häufig genutzt. Nach 34 Stunden gab der Akku dann den Geist auf, was für solch eine intensive Nutzung ein durchaus guter Wert ist. Bei reduzierter Helligkeit und sparsamerer Anwendung sind 2 ½ bis 3 Tage Standby drin.

Sony Xperia X Performance im Test: Edel, kompakt und schnell
3.8 (75.29%) 17 Bewertungen

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