Motorolas Moto-G-Reihe war bislang der heilige Smartphone-Gral für Sparfüchse. Die dritte Generation wird ebenfalls für unter 200 Euro angeboten – und bringt unter anderem bessere Kameras und ein wasserdichtes Gehäuse. Ob sich die Anschaffung lohnt, verraten wir im Test.

Lieferumfang und Gehäuse des Motorola Moto G (3. Gen.)

Das Moto G (3. Gen.) kommt im typischen Motorola-Design daher

Das Moto G (3. Gen.) kommt im typischen Motorola-Design daher (c) André Reinhardt

Spartanisch. Das ist wohl das Wort, das am ehesten zum Lieferumfang des Smartphones passt. Nach dem Öffnen der, durchaus hübsch gestaltete Kartonage mit fliederfarbenen Akzenten, sieht es im Inneren ziemlich leer aus.

Das Smartphone an sich, eine Schnellanleitung und Sicherheitsbestimmungen nebst einem Micro-USB-Kabel finden sich in der Schachtel wieder. Ein Kopfhörer fehlt, was noch verschmerzbar ist, aber das Motorola kein Netzteil mitliefert, ist etwas schade.

Doch die leicht getrübte Stimmung bessert sich rasch, als wir das Moto G (3. Gen.) aus der Verpackung heben. Es stellt sich sofort ein „Motorola-Feeling“ ein, eben ein Gefühl, dass man ein hochwertiges und robustes Produkt in Händen hält.

Robust trotz Plastik

Dieses Vertrauen trotz des puren Plastikgehäuses zu schaffen, ist schon eine gute Leistung. Störgeräusche gibt es selbst bei härterem Anpacken nicht und der abnehmbare Akkudeckel sitzt bombenfest.

Das muss er auch, denn das neue Moto G ist wasserdicht, was eine tolle Verbesserung gegenüber dem Vorgänger darstellt. Der Schutz wurde gemäß IPX7 realisiert, was ein Untertauchen von bis zu einem Meter für maximal 30 Minuten gewährleistet.

Rechts gibt es den Ein-/Ausschalter und die Lautstärkewippe, die beide einen hervorragenden Druckpunkt haben, unten den Micro-USB-Anschluss und oben die Kopfhörerbuchse. Als einzigen Kritikpunkt bei der Verarbeitung könnte man anführen, dass ein Metallrahmen wie beim Moto X (2014) nett gewesen wäre.

Das hätte den Verkaufspreis aber vermutlich in die Höhe getrieben.

Die Spezifikationen des Moto G (3. Gen.):

  • 5,0 Zoll IPS-Display mit 1.280 x 720 Pixel
  • Snapdragon 410 Quad-Core-Prozessor mit 4x 1,4 Gigahertz
  • Adreno 306-Grafikchip
  • 1 GB RAM
  • WLAN, Bluetooth, GPS, 3G, 4G (LTE CAT4)
  • Micro-USB-Anschluss, 3,5-mm-Klinkenanschluss
  • 8 GB interner Speicher (erweiterbar per microSD)
  • 13-Megapixel-Hauptkamera und 5-Megapixel-Frontkamera
  • 2.470 mAh Akku
  • Android 5.1-Betriebssystem
  • Micro-SIM-Kartenschacht
Moto G (3. Generation) im Test: Günstiges Smartphone mit vielen Glanzpunkten
4.2 (84%) 10 Bewertungen

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