Samsung hat am heutigen Dienstag sein neues Smartphone-Flaggschiff vorgestellt. Das Samsung Galaxy Note 7 ist ein tadelloses Highend-Gerät, dem es ersten Testern zufolge aber an einem fehlt: einem echten Alleinstellungsmerkmal.

Samsung Galaxy Note 7: Edel, aber nicht viel Neues

Das Samsung Galaxy Note 7 hat einen Stylus und einen Iris-Scanner (c) Samsung Mobile

Das Samsung Galaxy Note 7 hat einen Stylus und einen Iris-Scanner (c) Samsung Mobile

Unbestritten hat Samsung mit dem Galaxy Note 7 jetzt das neue Spitzenmodell unter den Android-Smartphones im Angebot. Allerdings gleicht es von den Hardware-Details her dem Galaxy S7 Edge fast wie ein Ei dem anderen. Lediglich mit dem Stylus-Pen und dem Iris-Scanner hebt es sich wirklich ab. Aber schauen wir uns die Spezifikationen mal etwas genauer an:

HDR-Videos am 5,7-Zoll-Bildschirm

Das Note 7 hat ein 5,7 Zoll großes AMOLED-Display, das mit 2.560 x 1.440 Pixeln auflöst (515 ppi) – es soll HDR-Videos streamen können. Unter der Haube arbeitet ein 2,3 GHz taktender Exynos 8890 mit 4 GB RAM. Der interne Speicher beläuft sich auf 64 GB, dieser kann aber per microSD-Karte auf bis zu 256 GB erweitert werden.

Per LTE oder WLAN verbindet sich das Phablet mobil ins Internet. Auch Bluetooth 4.2 und NFC sind natürlich an Bord, ebenso ein USB-Typ-C-Anschluss. Das Note 7 ist 7,9 Millimeter dick und 169 Gramm schwer. Es wird mit Android 6.0.1 (Marshmallow) ausgeliefert. Das Gerät ist staub- und wasserdicht (IP68), der 3.500-mAh-Akku hat eine Schnellladefunktion.

Die Highlights des Note 7 sind aber der Stylus-Pen und der Iris-Scanner. Die Spitze des digitalen Stifts ist schmaler geworden, zudem soll der Stift auch nass funktionieren. Interessant ist die Möglichkeit, sogenannte Screen-off-Memos zu erstellen, quasi digitale Post-its. Zudem sollen mithilfe des Stylus-Pens aus Videos GIF-Dateien erstellt werden können.

Galaxy Note 7: Iris-Scanner vs. Fingerabdrucksensor

Der Iris-Scanner wiederum soll für mehr Sicherheit sorgen. Das Note 7 lässt sich dadurch durch einen tiefen Blick des Besitzers entsperren. Das soll innerhalb von Sekundenbruchteilen geschehen, wie erste Tester berichten. Allerdings müssen Nutzer offenbar vor dem Entsperren noch einmal über den Lockscreen streichen. Auch darf der Nutzer nicht allzu weit entfernt sein. Einen Fingerabdrucksensor auf dem Homebutton gibt es aber auch noch.

Insgesamt scheint das Note 7 das richtige Smartphone für Edel-Fans von Samsung und Android zu sein. Es soll am 2. September zu einem Preis von 849 Euro auf den Markt kommen. Das Galaxy S7 Edge konnte man in der vergangenen Woche zum Sparpreis von 619 Euro ergattern.

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