„Call me Ishmael“ ist ein spannendes Projekt, das Büchern durch persönliche Erlebnisse mehr Aufmerksamkeit beschert. In öffentlichen Bibliotheken und als App soll das ungewöhnliche Geschichten-Telefon per Kickstarter umgesetzt werden.

Was ist „Call me Ishmael“?

So sieht "Call me Ishmael" aus (c) Call me Ishmael

So sieht „Call me Ishmael“ aus (c) Call me Ishmael

Der Name des Projekts stammt aus „Moby Dick“, denn der erste Satz dieses Werks lautet „Call me Ishmael“. Eigentlich heißt das übersetzt also „Nenne mich Ishmael“, doch die Crew hinter dem Geschichten-Telefon nutzt den Satz im Sinne von „Ruf mich an“.

Hier haben sich die kreativen Köpfe Logan Smalley und Steph Kent eine ungewöhnliche Idee ausgedacht, um Werbung für Bücher zu machen.

Münztelefon statt Märchenonkel

Im Kern mutet das physische „Call me Ishmael“ wie ein altes Münztelefon an. Dieses findet sich demnächst in verschiedenen Bibliotheken New Yorks wieder. Einen funktionierenden Prototypen haben die Erfinder bereits in einem Pub getestet.

Man kann das Gerät anrufen und eine eigene Geschichte zu einem Buch auf die Mailbox einsprechen, die andere Besucher dann abhören können.

Hintergrundinformationen zu „Call me Ishmael“

Die New Yorker Rufnummer 774.325.0503 führt zum ungewöhnlichen Telefon. Dabei kann das Gerät bis zu 1.000 Sprachnachrichten aufzeichnen. Abgerufen werden diese von den Bibliothek-Besuchern über die integrierte Wählscheibe.

Zudem ist es auch vor Ort möglich, direkt am Telefon eine eigene Story einzusprechen, die man mit einem Buch in Verbindung bringt. Damit es noch mehr Retro-Flair gibt, wird eine Sprachnachricht pro Tag mit einer Schreibmaschine festgehalten und über soziale Netzwerke geteilt.

iPhone-App geplant

Derzeit wurden bereits über 18.000 Dollar des Spendenziels von 10.000 Dollar erreicht, der Umsetzung von „Call me Ishmael“ steht also nichts mehr im Weg. Eine iPhone-App soll ebenfalls folgen.

Mit dieser kann man dann bequem von seinem Smartphone aus die Geschichten abhören oder eigene einsprechen.

Quelle: e-book-news.de

Bald auch als iPhone-App: Münztelefon „Call me Ishmael“ für persönliche Buch-Geschichten
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