VAIO, die einstige Design-Notebook-Sparte von Sony, hat das erste eigene Smartphone vorgestellt. Dieses hört simpel auf den Namen VAIO Phone. Wird es der Marke gerecht?

VAIO Phone zeigt sich unspektakulär

VAIO Phone - so sieht das erste Smartphone der einstigen Sony-Sparte aus (c) VAIO

VAIO Phone – so sieht das erste Smartphone der einstigen Sony-Sparte aus (c) VAIO

Damals hechelte man dieser Produktlinie unter Sonys Führung aufgrund der Designs hinterher, wie das heutzutage bei den Apple-Produkten der Fall ist. Leider kann VAIO, zumindest beim Erstlingswerk, unter Eigenregie nicht für solch eine Begeisterung sorgen.

Das Smartphone sieht zwar recht elegant aus, und auch das VAIO-Logo passt gut zum Gehäuse, eine Innovation sucht man aber vergebens. Mehr noch, das ganze Gerät ist im Grunde genommen baugleich mit dem Panasonic Eluga U2.

Das fängt beim Gehäuse (natürlich mit anderem Schriftzug) an und geht bei den Spezifikationen weiter.

Die technischen Daten des VAIO Phone

Bei der Hardware wird die Standardkost der Einsteigerklasse geboten. Ein 5 Zoll großes HD-Display kommt zum Einsatz, und als Chipsatz wird ein Snapdragon 410 mit vier Kernen verwendet. Des Weiteren gibt es 2 GB RAM und 16 GB internen Speicher. Letzterer lässt sich via microSD-Karte vergrößern.

Eine 13-Megapixel-Kamera hinten und eine 5-Megapixel-Optik vorne seien ebenfalls genannt. Ein 2.500 mAh umfassender Akku und Android 5.0 Lollipop runden das Angebot ab.

Preis und Verfügbarkeit des VAIO Phone

Das Gerät ist zunächst nur in Japan verfügbar und bittet ordentlich zur Kasse. Trotz der teils recht altbackenen Technik werden rund 398 Euro fällig. Das identische Panasonic Eluga U2 kostet lediglich umgerechnet 230 Euro.

Mit dieser Preisstrategie wird das schwer mit dem Markterfolg. Möglicherweise wollte VAIO aber zunächst einmal das Interesse der Konsumenten an einem hauseigenen Smartphone austesten. Wir sind gespannt, ob der Konzern mit spannenderen Mobilgeräten nachlegen wird.

Quelle: Engadget

VAIO Phone: Erstes Smartphone von VAIO sorgt für Ernüchterung
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