Die Cloud-Experten von Nextbit haben die Kickstarter-Kampagne zu ihrem ersten Smartphone Robin erfolgreich begonnen – in den ersten 24 Stunden wurde das Ziel von 500.000 Dollar bereits geknackt. Das Handy unterscheidet sich durch seine clevere Anbindung an einen Onlinespeicher von der Konkurrenz.

Ist das Robin die Zukunft der Mobilfunkwelt?

Ungewöhnliches Design: Nextbit Robin (c) Nextbit

Ungewöhnliches Design: Nextbit Robin (c) Nextbit

Was vielen Fans von Apple und mittlerweile auch Samsung sauer aufstößt, ist der fehlende Speicherkartenschacht. Dadurch wird man schon vor dem Kauf zu einer größeren Version genötigt, außer man nutzt einen externen Speicher.

Diese Lösung schadet allerdings der Mobilität – eine Cloud ist deutlich attraktiver. Nextbit hat diesem Ansatz mit dem Robin-Smartphone den letzten Feinschliff gegeben. Die ab Werk im Android-Betriebssystem integrierte Cloud-Anbindung zeigt sich durch eine intelligente Software äußerst effizient.

Das Nextbit Robin denkt mit

Dieses Mobilgerät wird dem Begriff „Smartphone“ mehr gerecht als viele seiner Kontrahenten. Das Robin beobachtet die Dateinutzung des Anwenders und reagiert von sich aus mit passenden Aktionen.

So werden häufig benutzte Apps und Mediendateien auf dem internen Speicher geparkt, weniger benutzte Daten hingegen in die Cloud hochgeladen. Wenn man das Robin zu Hause an die Steckdose stöpselt, während es in einem WLAN-Netz ist, wird automatisch ein Backup von Programmen und Medien erstellt.

Über längere Zeit nicht mehr verwendete Dateien werden von selbst gelöscht, wenn Robin eine identische Datei in der Cloud findet.

Grenzenloser Speicherplatz

Die Anzeige der Cloud (c) Nextbit

Die Anzeige der Cloud auf der Rückseite des Robin-Smartphones (c) Nextbit

Durch die clevere Verwaltung des internen Speichers dürfte der Platz nicht so schnell ausgehen. Sollte die Cloud jedoch überfüllt sein, lässt sie sich simpel je nach Bedarf aufstocken. Eine Status-LED an der Rückseite des Robin informiert dabei über die Verbindung zum Onlinespeicher.

Um die Cloud-Dateien problemlos verwenden zu können, muss selbstredend aber eine gute WLAN- oder LTE-Verbindung stehen.

Die technischen Daten des Nextbit Robin

Das Design hebt sich stark aus der Masse hervor, das noch junge Unternehmen, das von Android-Veteranen gegründet wurden, preist seine ergonomischen Bedienelemente und die Benachrichtigungs-LED an. Diese ist an der Unterseite des Smartphones, wodurch man auch neue Vorkommnisse entdeckt, wenn das Handy mit dem Display auf dem Tisch liegt.

Das Herz des Robin ist ein Snapdragon 808 Hexa-Core-Prozessor, der über 3 GB RAM verfügt. Der interne Speicher misst 32 GB, die Cloud gewährt 100 GB. Das 5 Zoll große Display löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf und der Akku wurde mit 2.680 mAh bestückt.

Eine 13 Megapixel starke Hauptkamera gesellt sich zur 5-Megapixel-Frontkamera.

Das Nextbit Robin wird ab Januar 2016 ausgeliefert, der Preis beläuft sich auf 399 Dollar.

Quelle: CNET

Nextbit Robin – Kickstarter-Ziel des Cloud-Smartphones erreicht
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