Motorolas aktuelles Flaggschiff Moto X (2. Generation) hat sich bei uns für einen umfassenden Test eingefunden. Das Smartphone möchte durch ein hochwertiges Design und gute Hardware überzeugen. Wir schildern in den nachfolgenden Zeilen, ob dieses Vorhaben gelungen ist.

Motorolas Produktpalette ist überschaubar. Während andere Hersteller den Markt mit zig Modellen in den verschiedensten Variationen überschwemmen, bleibt das Angebot des Herstellers mit drei Geräten pro Generation übersichtlich.

Der bunte Hintergrund des Moto X2 steht im Kontrast zum schlichten Gehäuse

Der bunte Hintergrund des Moto X2 steht im Kontrast zum schlichten Gehäuse

Im Einsteigerbereich hat man die E-Serie, die Mittelklasse wird durch die G-Reihe definiert und das Highend-Segment bildet das Motorola Moto X. Dessen zweite Ausführung haben wir uns nun eine Woche genauer angesehen.

Von Motorola sind wir bislang hochwertige Produkte mit vorbildlichem Preis-Leistungs-Verhältnis gewohnt. Derzeit wandert das Gerät für etwa 350 Euro über den Ladentisch.

Wir listen auf, was man für dieses Geld bekommt:

  • 5,2 Zoll AMOLED-Display mit 1.920 x 1.080 Pixel
  • Snapdragon 801 Quad-Core-Prozessor mit 4x 2,5 Gigahertz
  • Adreno 330-Grafikchip
  • 2 GB RAM
  • WLAN, Bluetooth, GPS, 3G, 4G (LTE CAT4)
  • Micro-USB-Anschluss, 3,5-mm-Klinkenanschluss
  • 16 GB interner Speicher (nicht erweiterbar)
  • 13-Megapixel-Hauptkamera und 2-Megapixel-Frontkamera
  • 2.300 mAh Akku
  • Android 4.4-Betriebssystem
  • Nano-SIM-Kartenschacht

Das sind Leistungsmerkmale, die den Großteil der Käuferschaft zufriedenstellen sollten. Ebenfalls erwähnenswert ist der ungewöhnliche Dual-LED-Blitz, der in einer ringförmigen Glasumrandung um die Hauptkamera positioniert wurde.

Lieferumfang und Gehäuse des Motorola Moto X (2. Generation)

Schlichter hätte Motorola die Kartonage kaum gestalten können. Vorne ragt das bekannte Logo hervor, worunter sich der Gerätename befindet. Ein nettes Mosaik-Muster an der Seite der Pappschachtel wird zum Blickfang, doch ansonsten gibt es nichts zu bewundern.

Sogar die Spezifikationen verheimlicht der Hersteller in der Box. Im Inneren der Verpackung findet man die üblichen Verdächtigen. Ein Auswurf-Tool für den Nano-SIM-Kartenschacht, ein USB-Datenkabel, eine Schnellanleitung und ein Netzteil.

Letzteres wurde aber sehr ungewöhnlich gestaltet, denn es bietet Platz für zwei USB-Kabel. Somit kann man theoretisch auch zwei Geräte auf einmal aufladen. Das Gehäuse des Moto X2, wie wir das Smartphone abgekürzt nennen werden, mutet durchaus hochwertig an.

Auch hinten ist das Moto X2 gelungen gestaltet

Auch hinten ist das Moto X2 gelungen gestaltet

Seitlich wurde auf Aluminium gesetzt und die Rückseite kommt mit einem samtigen Kunststoff daher. Dieses ist sehr weich, rutschfest und macht haptisch einen hervorragenden Eindruck. Fingerabdrücke zieht dieses Material aber deutlich sichtbar an.

Das eingelassene Herstellerlogo und die ungewöhnliche Kamera heben das Moto X2 hinten vom Einheitsbrei ab. Die rechts angebrachten Bedienelemente bestehen aus einer Lautstärkewippe und einem An-/Ausschalter.

Beide wurden ebenfalls aus Aluminium gefertigt. Oben gibt es noch den Kopfhöreranschluss und unten die Micro-USB-Buchse. Sensortasten für die Menüführung integrierte Motorola nicht. Die entsprechenden Tasten werden auf dem Bildschirm eingeblendet.

Diese virtuellen Buttons bestehen aus „Zurück“, „Home“ und „Multitasking“. Eine Benachrichtigungs-LED fehlt leider, ebenso wie ein Schacht für microSD-Speicherkarten. Die SIM-Karte wird links oben eingesetzt.

Auf der nächsten Seite lest ihr mehr über das Display des Moto X2, auch beim eBook-Lesen.

Motorola Moto X (2. Generation) im Test: Fast makelloses Design-Smartphone
3.5 (70%) 12 Bewertungen

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