Das BlackBerry Priv huscht nicht umsonst oft durch die Medien, schließlich ist es seit langer Zeit ein neues Highend-Smartphone mit physischer Tastatur. Potenzielle Käufer könnte allerdings der Preis abschrecken.

BlackBerry Priv – Teurer als das iPhone 6s

Ein (teurer) Traum für Vielschreiber - BlackBerry Priv (c) @evleaks

Ein (teurer) Traum für Vielschreiber – BlackBerry Priv (c) @evleaks

Apples neues Smartphone kann man außerhalb von eBay ab 725 Euro erstehen. Damit ist das Handy günstiger als die erste Preisangabe, die von einem Händler für das Priv gemacht wurde. Beim britischen Unternehmen Carphone Warehouse kann man den BlackBerry-Slider für 580 Pfund vorbestellen – umgerechnet etwa 790 Euro.

Das ist eine richtige Hausnummer, aber eventuell korrigiert sich der Preis noch etwas nach unten, bis das Gerät in Deutschland erscheint.

Ist das BlackBerry Priv fast 800 Euro wert?

Unserer Meinung nach ist die veranschlagte Summe etwas überzogen, 650 bis 700 Euro wären ein guter Einstiegspreis. Auch das ist natürlich viel Geld, dafür dürfte sich die Anschaffung aber besonders für Vielschreiber lohnen.

Autoren und Blogger, die gerne auch mal, ohne ein Netbook mitzunehmen, unterwegs komfortabel tippen wollen, hätten mit dem Priv eine interessante Alternative. Die Hardware des Smartphones vereint die Welten des LG G4 (Snapdragon 808) und des Galaxy S6 Edge (beidseitig gebogenes 2K-Display).

BlackBerry Priv kommt schon nächsten Monat

Carphone Warehouse hat für die voraussichtliche Auslieferung des Smartphones den 6. November 2015 angegeben. Sämtliche technische Details wurden ebenfalls gelistet, wie etwa eine 18-Megapixel-Kamera mit Objektiv von Schneider-Kreuznach.

Ab Werk kommt das Priv mit Android 5.1.1 Lollipop daher.

Das Priv hat eine vorbildliche Ausstattung, trotzdem schießt der Hersteller, falls nicht noch eine Anpassung erfolgt, bei den Anschaffungskosten etwas über das Ziel hinaus.

Quelle: TechRadar

Fast 800 Euro: Das BlackBerry Priv ist schick und cool, aber ein teurer Spaß
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