Wenn ich 3 Wünsche für einen möglichen Nachfolger von Amazons Kindle 3 frei hätte, würde ich folgende Features wählen: Ein Touchscreen, wie es Sonys PRS eReader und nun auch die neuen Kobo und Nook eReader haben, ein Farbdisplay, auf dem sich Magazine, Fotos etc. besser anschauen ließen sowie die Möglichkeit, unkompliziert mit dem Kindle ePub-eBooks (auch DRM-geschützte) lesen zu können.

ePub und Touchscreen vor der Tür?

Einige dieser Funktionen scheinen ja auch wirklich vor der Tür zu stehen, glaubt man der Gerüchteküche. So haben Verlage erklärt, dass Amazon den Kindle komplett für ePub freischalten will. Ein Redakteur des gewöhnlicherweise gut informierten TechBlogs CNet rechnet damit, dass Amazon noch im Herbst dieses Jahres einen kleineren Kindle mit Touchscreen auf den Markt bringen könnte. Nur in puncto Farbe auf dem Display gibt es derzeit noch keine ernsthaften Anzeichen.

Gratis-Kindle mit eBook-Kauf-Pflicht?

Was mir persönlich auch ganz gut gefallen könnte, ist ein geringerer Preis. Joe Wikert etwa prophezeit in seinem Blog ein komplett neues Preissystem für den Kindle. Er hoffe, so Wickert, dass Amazon in den kommenden Monaten einen extrem niedrigen Einstiegspreis für den Kindle festlegt (z.B. 49 Dollar) oder das Gerät ganz kostenlos anbietet. Natürlich mit der Verpflichtung, dass der User pro Monat ein bestimmtes Kontingent an eBooks kauft. Über einen möglichen Gratis-Kindle wurde ja auch schon spekuliert. Ich bin gespannt, was uns von Amazon in den kommenden Monaten erwartet.

Touchscreen, Farbe, ePub – Was Amazons Kindle (noch) fehlt
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