Die eReader-Preise sind in den vergangenen Monaten kräftig gesunken. Das hat eine Studie des Preisvergleichsportals Idealo ergeben, die die Preise für eReader zwischen Q3 2011 und Q3 2012 verglichen hat. Demnach sanken die durchschnittlichen eReader-Preise (ohne Amazon Kindle) auf den Länderportalen von Idealo in Deutschland, Frankreich und Italien in diesem Zeitraum um 26,8 Prozent von 157,61 Euro auf 115,39 Euro.

Bei Amazon führte die Einführung des günstigen Kindle 4 (erst 99 Euro, dann 79 Euro) ebenfalls zu einem Preisrutsch der eReader-Flotte von durchschnittlich gut 130 auf unter 100 Euro. Die Preissenkung von Amazon ist laut Idealo-Studie wohl auch für die sinkenden eReader-Preise der übrigen Anbieter verantwortlich zu machen.

Idealo-Studie: eReader-Preise sinken

 

Sony eReader mit stärkstem Preisrutsch

Von den übrigen Top-Herstellern zeigte sich der stärkste Preisrutsch bei Sony. Die Durchschnittspreise der Sony-eReader sanken in den vergangenen Monaten um 36,53 Prozent auf knapp unter 140 Euro, bei PocketBook-eReadern gaben die Preise um 30,9 Prozent nach und liegen nun durchschnittlich bei unter 160 Euro.

Allerdings scheint der eReader-Preis nicht das einzige Entscheidungsmerkmal für den Kauf zu sein, wie die Klickstatistiken bei Idealo ergeben haben. Demnach werden eReader in verschiedenen Preissegmenten nachgefragt. So waren unter den Top-20-eReadern (außer Amazon) digitale Lesegeräte mit Preisen von 58 bis 289 Euro gleichmäßig verteilt. Wichtig scheint den eReader-Käufern die Mobilitätstauglichkeit zu sein. So werden eReader mit einem geringeren Gewicht, kleineren Display (6,5 bis 6,74 Zoll) und WLAN eher nachgefragt. Allerdings trifft dies auf alle neueren Modell zu.

Idealo-Studie: eReader-Preise europaweit im Sinkflug, Amazon Kindle sei Dank
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