Amazon zeigt mal wieder sein fieses Gesicht: Weil dem Online-Versandhaus die eBooks der Independent Publisher Group zu teuer waren,  entfernte Amazon.com kurzerhand über 4.000 eBooks aus dem Verkauf. Dem krassen Schritt vorausgegangen waren Streitigkeiten über die Einkaufspreise für die eBooks der Independent Publisher Group. Gedruckte Ausgaben sind davon nicht betroffen, schreibt die Futurezone.

Amazon, Verlage und Buchhandel – Kampf um den eBook-Markt

Gegenüber der New York Times sagte Verleger-Chef Mark Suchomel, dass er in den Verhandlungen mit Amazon an die Grenzen der Machbarkeit gegangen sei. Wirklich bedenklich ist, dass Amazon seine Muskeln auch in Zukunft und bei anderen Verlagen spielen lassen könnte. Ich denke, dass wir kleinen Self-Publisher erst einmal nicht betroffen sein werden. Die Machtdemonstration verdeutlicht jedenfalls den Kampf, der derzeit zwischen Amazon, Verlagen und Buchhandel tobt.

Kindle 4: Keine eBooks mehr von der Independent Publisher Group (c) Amazon.de

 

Machtdemonstration: Amazon entfernt tausende eBooks – zu teuer
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