Ulrike Eschenbach erzählt in ihrer Autobiografie „Der Vergangenheit dunkle Zeiten“ die wahre Geschichte ihres Lebens – ein Leben, das voller ungerechter Verletzungen, Leiden und übler Schicksalsschläge steckt. Die Rezensenten stellen der Geschichte und damit der Autorin durchwegs ein ausgezeichnetes Zeugnis aus.

„Der Vergangenheit dunkle Zeiten“: Fesselnd und berührend

„Der Vergangenheit dunkle Zeiten – Die wahre Geschichte eines Adoptivkindes“ von Ulrike Eschenbach (4,99 Euro, Franzius Verlag)

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19 Fünf- und eine Vier-Stern-Bewertung auf Amazon sprechen eine deutliche Sprache: Wer „Der Vergangenheit dunkle Zeiten“ von Ulrike Eschenbach erwirbt, kann eigentlich gar nichts falsch machen. Das Buch/eBook wird von den Rezensenten als „authentisch und ergreifend“, als „fesselnd und berührend“ oder „emotional und gefühlvoll geschrieben“ bezeichnet. Viele äußern zudem ihre Hochachtung davor, dass Ulrike Eschenbach diese Geschichte ihres Lebens niedergeschrieben und sich damit auch der Öffentlichkeit gestellt hat.

Cover: "Der Vergangenheit dunkle Zeiten" von Ulrike Eschenbach (c) Franzius Verlag

Cover: „Der Vergangenheit dunkle Zeiten“ von Ulrike Eschenbach (c) Franzius Verlag

In ihrer autobiografischen Erzählung begleiten die Leserinnen und Leser Ulrike Eschenbach (Website der Autorin) durch die schwierigen Situationen ihres Lebens. Nachdem sie im Babyalter von der eigenen Mutter verlassen wurde, verbrachte „Rike“ ihr erstes Lebensjahr in einem Kinderheim. Anschließend wurde sie in einer Adoptivfamilie untergebracht, wo sie aber statt Liebe und Geborgenheit eine brachiale Erziehung erleiden musste, die auch vor Demütigungen und ungerechten Schuldzuweisungen nicht zurückschreckt.

Im Alter von zwölf Jahren erfährt sie die Wahrheit über ihre Herkunft, und für sie bricht eine Welt zusammen. Damit ist das Leiden aber noch lange nicht zu Ende. Denn die Jugend in der Adoptivfamilie bringt ihr weitere Ungerechtigkeiten und traumatische Erlebnisse ein. Mit 18 Jahren ergreift sie erstmals die Flucht und schafft es drei Jahre später endlich, das Haus ihrer Adoptiveltern zu verlassen. Aber sie findet dennoch keine Ruhe, stattdessen wird sie mit weiteren, neuen Schicksalsschlägen konfrontiert.

Ulrike Eschenbach: Weitere eBooks/Bücher sollen folgen

Viel mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Nur soviel: Die Autorin Ulrike Eschenbach erblickte 1948 in Franken das Licht der Welt, wo sie noch heute mit ihrem Lebensgefährten und ihren zwei frechen Katern lebt. Darüber hinaus hat sie einen mittlerweile erwachsenen Sohn. Ulrike Eschenbach hat 38 Jahre als Kaufmännische Angestellte gearbeitet und widmet sich nun ganz ihren Hobbys, dem Lesen und dem Schreiben.

Die Autobiografie „Der Vergangenheit dunkle Zeiten“ ist Ulrike Eschenbachs erstes Werk, es sollen aber schon bald weitere Bücher/eBooks folgen – Fans können sich also schon auf neues Lesefutter freuen. Ulrike Eschenbach will sich künftig auch auf andere Genres konzentrieren, ein großer Teil der Geschichten wird aber sicher auch in Zukunft aus wahren Begebenheiten aus dem Leben der Autorin gespeist.

„Der Vergangenheit dunkle Zeiten – Die wahre Geschichte eines Adoptivkindes“ von Ulrike Eschenbach (4,99 Euro, Franzius Verlag)

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Leseprobe:

Am darauffolgenden Morgen verließ uns Mutter. Sie ging, wie sie dachte, in ein schöneres, sorgenfreieres und glanzvolleres Leben. Gewissenlos und ohne sich noch einmal umzudrehen schloss sie die Tür hinter sich zu, drehte den Schlüssel im Schloss herum, legte diesen unter den Fußabstreifer und verschwand. Sie ließ uns, ihre Kinder, kalt und hartherzig, ihrem Schicksal überlassen, hinter sich.

Leon fing gegen Abend an zu weinen. Er fror, hatte Hunger und fühlte sich verdammt einsam. Wo war Mutter? Warum kam sie nicht? Er liebte sie doch so sehr! Doch alles Weinen half nichts. Niemand kam! Leon versuchte verzweifelt, die Tür zu öffnen. Er wollte zur Bäuerin ins Haupthaus laufen und sie um Essen bitten. Doch so sehr er sich auch bemühte, es half nichts, die Tür war und blieb verschlossen.

Das Feuer im Ofen war schon kurz nachdem Mutter gegangen war erloschen. Die Außentemperaturen dieser Wintertage betrugen weit über zehn Grad minus. Unser Zimmerchen wurde kälter und kälter. Ich selbst konnte vor lauter Schwäche, Hunger und Kälte nicht mehr schreien oder weinen, sondern nur noch vor mich hin wimmern. Leon legte sich hoffend, dass Mutter vielleicht des Nachts zurückkam, zu mir ins Bettchen. So konnten wir uns gegenseitig, in dieser eisigen Januarnacht, etwas wärmen.

Ein gleißender Sonnenstrahl stahl sich am nächsten Morgen in unser Stübchen und schmolz mit seinem warmen Lichtstrahl kleine Löcher in die zugefrorene, mit Eisblumen verzierte Fensterscheibe. Blinzelnd blicke Leon in das grelle Sonnenlicht und entdeckte dabei die wunderschönen Eisblumen. Schlaftrunken kletterte er aus unserem Bettchen, um diese aus der Nähe betrachten zu können. Er presste sein Gesicht an die zugefrorene Fensterscheibe und blickte durch das kleine, geschmolzene Eisblumenloch hinaus in den Hof. Doch dort draußen jedoch herrschte Totenstille. Nichts und niemand war zu sehen.

Leon wurde in diesem Moment wieder bewusst, dass wir alleine und eingesperrt waren. Beide empfanden wir mächtigen Hunger und Durst, doch keiner war da, der uns etwas geben konnte.

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