Heute gibt es einmal einen etwas anderen News-Artikel. Wir wollen einen spannenden Blick in die Startup Szene werfen, wo Christoph Topitschnig „Lesen rettet Leben“ gegründet hat. Mit dem Erlös aus Ebook Verkäufen will er die Armut auf der Welt bekämpfen, so sein gutmütiger Plan.

Die Idee ist es, fast den gesamten Gewinn durch bestimmte Ebook Angebote für gute Zwecke zu spenden. Vorrang haben Kinder in Hungersnot, die von den Erlösen natürlich mit am meisten profitieren können. Die Verkäufe könnten so gleichsam angekurbelt werden, meint der Chef. Topitschnig’s Vision umfasst eine Zukunft, in der digitale Medien und Armutsbekämpfung eng miteinander verbunden betrachtet werden.

Die Hintergründe

Der Gründer hat Medienwissenschaften studiert und ist überzeugt davon, dass auch andere Plattformen wie das Fernsehen vor einem Wandel stehen. Gerade in Verbindung mit Armutsbekämpfung sei viel möglich. „LesenRettet“ zählt auf der Homepage sogar einige Gründe auf, warum die United Nations ein „Media Empire“ gründen sollten. Die Menschen würden demnach stets Inhalte konsumieren wollen uns seien wohl noch mehr bereit dazu, dies auch noch für einen guten Zweck zu machen.

Vision oder Träumerei?

Klar, das Startup scheint auf den ersten Blick etwas naiv und verträumt daher zu kommen. Doch wenn dieses Konzept von Firmen angegangen wird, die wenig oder gar keinen Profit daraus ziehen wollen, gibt es hier bestimmt großes Potential. Noch gibt es erst ein Buch im Sortiment, nämlich „Endgame – Die Tragödie der Könige und Bauern“. In wenigen Monaten und noch 2017 soll es aber ein zweites Produkt, voraussichtlich ein Kinderbuch geben, um das Zielpublikum zu erweitern. Besucht gerne die Homepage.

Aus der Startup-Szene: Mit Ebooks Leben retten
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