Gastartikel von Emily Bold

Im Jahr 2011 führte kein Weg an ihm vorbei – Apples iPad. Das geniale Konzept der 10-Finger-Wisch-und-Schubs-Bedienung ist einfach revolutionär. Maus, Tastatur? Vergesst es. Wer einmal mit einem Tablet gearbeitet hat, fühlt sich vor einem herkömmlichen PC oder einem Notebook sehr antiquiert. Ultraleicht, mobil und trotzdem (fast) jeder Aufgabe gewachsen werden die Tablets auf kurz oder lang wohl den PC vom Markt verdrängen.

Leicht, handlich, Timeline, Mails, Web – Kein iPad, Galaxy Tab

Als technikbegeisterte Autorin war es für mich nur eine Frage der Zeit, bis ich mich zum Kauf eines Tablets durchringen konnte; die Vorteile lagen für mich klar auf der Hand: Leicht und handlich, die Twitter-Timeline immer im Auge, eMails jederzeit versend- und abrufbar, für Recherche den Browser sofort parat. Und das Ganze in einer Bildschirmgröße, mit der man auch arbeiten kann (nein, mir persönlich ist ein iPhone zu klein!). Kurzum: Gerät gekauft, aber … KEIN iPad!

Samsung Galaxy Tab (c) Samsung

 

sondern Samsungs Galaxy Tab 10.1 3G in Pure White! Warum? Vielleicht um gegen den Strom zu schwimmen? Nein, mehrere Gründe haben mich zu dieser Entscheidung geführt.

  • Display

Samsung hat im Samsung Galaxy Tab 10.1 ein 10,1 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixel verbaut; dazu wird die IPS-Technik genutzt. Das Display ist sehr hell, die Farben leuchten knackig – super! Das iPad 2 hingegen hat „nur“ eine Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln auf einem 9,7 Zoll großen Display. Manchmal kommt es eben doch auf die Größe an.

  • Gewicht

Mein Galaxy Tab wiegt lediglich 565 Gramm bei einer Gehäusedicke (eigentlich „Dünne“) von nur 8,6 Millimetern. Apples iPad 2 wiegt als 3G-Version 613 Gramm – ist also 48 Gramm schwerer und mit 8,8 Millimetern Dicke auch 0,2 Millimeter dicker als das Galaxy Tab. Allerdings muss ich zugeben, dass Samsung hier fast ausschließlich Kunststoff verbaut, während Apple auf der Rückseite des iPads Aluminium nutzt. Aber mal ehrlich: Frauen mit einem „Riesen-Bizeps“ vom „Tablet-in-der-Hand-halten“ sehen doch eher unsexy aus, oder?

  • Quelloffenheit

Apples App-Store sowie deren ganzes Software-Universum funktioniert für deren Geräte hervorragend. Leider aber nur soweit, wie es Apple zulässt. Modifikationen? Unterstützung gängiger Formate wie z.B. Flash? Bei Apple Fehlanzeige. Spätestens jetzt ging für mich das iPad KO, denn gerade hier will ich mich nicht einschränken lassen. Das Galaxy Tab mit Android hingegen unterstützt mehr Formate, ist quelloffener, deswegen: Punkt für Samsung. Schon einmal Schuhe online ohne 3D-Flash Ansicht gekauft?

  • Style-Faktor

Mal ehrlich: Geht durch die Fußgängerzone und seht euch um. Jeder zweite läuft mit einem iPhone herum, in den Cafes sitzen die iPad-Jünger. Warum auch nicht? Das iPad ist toll und hat eine völlig neue Geräteklasse geschaffen. Ich bin eine Frau. Ich stehe auf ausgefallene Schuhe. Und die neugierigen Blicke der anderen, die sehen, dass ich KEIN iPad aus der Tasche ziehe, ist einfach unbezahlbar!

Mein Fazit: Die oben genannten Punkte führten mich zum Kauf des Samsung Galaxy Tab 10.1. Nach intensiver Nutzung in den letzten Tagen weiß ich nun: Alles richtig gemacht. Emily Bold gibt ihr Galaxy Tab nicht mehr her!

Emily Bold ist Autorin und Büchernärrin, liest aber auch eBooks mit Kindle und Co. Auf ihrer Homepage könnt ihr mehr über sie und ihre Arbeit als Autorin sowie ihre aktuellen Buchprojekte erfahren.

Tablet-Test: Warum Frau Samsungs Galaxy Tab 10.1 dem iPad vorzieht
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