Huawei hat in München die Katze aus dem Sack gelassen und sein neues Phablet Huawei Mate 9 präsentiert. Obwohl die meisten Daten schon bekannt waren, konnte der Konzern dennoch mit der Porsche-Luxus-Ausgabe überraschen.

Das Huawei Mate 9 kommt gerade richtig

Huawei Mate 9 (c) GSMArena

Huawei Mate 9 (c) GSMArena

Da das Samsung Galaxy Note 7 immer noch munter in die Luft fliegt, suchen viele Liebhaber großer Smartphones nach einer Alternative. Huawei hat also mit dem Mate 9 einen perfekten Zeitpunkt für die Veröffentlichung gewählt.

Zudem könnte das Mate 9 endlich auch bei der Performance mit Samsung gleichziehen, denn der Chipsatz Kirin 960 fußt auf allerneuster Hardware. Als erstes Smartphone überhaupt kann das Gerät mit der Cortex-A73-Architektur aufwarten.

Ein Quad-Core-Cluster der neuen Technologie treibt mit 2,4 Gigahertz das Phablet an, im Standby kommen vier Cortex-A53-Kerne (1,8 Gigahertz) zum Einsatz. Als GPU wurde die pfeilschnelle Mali-G71 MP8 verbaut.

Weitere Spezifikationen des Huawei Mate 9

Der SoC ist also gelungen und die 4 GB an RAM sollten mehr als ausreichend sein. Beim Display gibt es aber nicht nur eitel Sonnenschein, denn das 5,9 Zoll große IPS-LCD löst lediglich mit Full-HD auf.

Dadurch werden zwar immer noch 373 ppi erreicht, in einer Zeit, in der QHD-Oberklasse-Smartphones Standard sind, wirkt die Auflösung trotzdem etwas antiquiert.

Das Kamera-System hingegen fährt dank Kooperation mit Leica tolle Features auf. Es gibt eine Optik mit 20 Megapixeln (Monochrom) und 12 Megapixeln (Farbe) an der Rückseite. Vorne finden Selfie-Fans 8 Megapixel vor.

Huawei Mate 9: Speicher satt und moderne Schnittstellen

An Platz für persönliche Dateien sollte es bei diesem Mobilgerät dank 64 GB internem Speicher nicht mangeln. Wer möchte, kann ergänzend eine microSD-Karte einlegen. Diese wird dann im zweiten Nano-SIM-Schacht verstaut.

USB Typ C mausert sich immer mehr zum Standard, weshalb auch das Mate 9 diese Schnittstelle verbaut hat. WLAN-ac im Dualband-Verfahren, Bluetooth 4.2 LE, ein Fingerabdrucksensor, GPS und ein Infrarot-Port zählen ebenfalls zur Konnekivität.

Der Akku des LTE-fähigen Phablets wird mit 4.000 mAh angegeben. Das Betriebssystem ist dank Android 7.0 Nougat aktuell.

Huawei Mate 9 Porsche – Wenn es noch mehr Highend sein soll

Huawei Mate 9 Porsche (c) GSMArena

Huawei Mate 9 Porsche (c) GSMArena

Wie es bei den meisten Smartphones so ist, wurden auch beim Mate 9 im Vorfeld fast sämtliche Details publik. Dennoch konnte Huawei überraschen – und zwar mit der Porsche-Version.

Die chinesisch-deutsche Zusammenarbeit brachte ein durchaus schickes Phablet hervor. Das Huawei Mate 9 Porsche bekam aber nicht nur ein überarbeitetes Design, sondern auch eine verbesserte Ausstattung.

Das Display misst zwar „nur“ 5,5 Zoll, ist jedoch wie beim Galaxy S7 Edge beidseitig gebogen und beherbergt eine 2K-Auflösung.

Weitere Unterschiede des Mate 9 Porsche

Abseits von Design und Display wurde auch der Speicherplatz bei der Luxus-Edition mächtig aufgestockt. Die 4 GB RAM wurden auf 6 GB erhöht, der 64 GB große Datenplatz auf 256 GB.

Der einzige Wermutstropfen dürfte der Wegfall des microSD-Kartenschachts sein. Bei 256 GB benötigt den aber sicher kaum jemand. Die restliche Ausstattung teilen sich die beiden Phablets.

Preis und Verfügbarkeit des Huawei Mate 9

Bereits ab Mitte November soll das reguläre Mate 9 über den Ladentisch in Deutschland wandern. Der Preis beträgt 699 Euro, als Farben stehen Silber und Grau zur Auswahl.

Erheblich tiefer muss man für das Mate 9 Porsche Ende Dezember in die Tasche greifen. Mit satten 1.395 Euro wirkt selbst das iPhone 7 Plus mit 256 GB dagegen günstig.

Quelle: GSMArena

Alternative zum Galaxy Note 7: Huawei Mate 9 und Mate 9 Porsche vorgestellt
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