Samsung stand in der Vergangenheit öfter in der Kritik, wenn es um den verfügbaren Speicherplatz der Smartphone-Flaggschiffe ging. Beim Galaxy S6 wird es jedoch erheblich weniger Bloatware geben.

Samsung Galaxy S6 kommt ohne Hersteller-Apps

Statt mit einer soll das Galaxy S6 gleich mit zwei gebogenen Displaykanten kommen

Statt mit einer soll das Galaxy S6 gleich mit zwei gebogenen Displaykanten erscheinen

Der meist sehr gut informierte Blog SamMobile will erfahren haben, dass Samsung die Nutzer beim kommenden Highend-Mobilgerät nicht mit Anwendungen erstickt. Die TouchWiz-Oberfläche soll deutlich abgespeckt daher kommen.

Das wird viele Fans freuen, die sich bisher durch Samsung bevormundet fühlten. Optionale Hersteller-Apps sind eine Möglichkeit, den Speicherplatz zu schonen, und genauso soll das nun auch gehandhabt werden.

Wenn man eine oder mehrere Samsung-Programme wie S Note, S Voice oder Scrapbook vermisst, kann man diese einfach selbst im App Store herunterladen. Ein paar vereinzelte Apps werden vermutlich noch vorinstalliert sein, aber nicht eine solche Schwemme, wie man sie sonst von Samsung kennt.

Mehr freier Speicherplatz beim Galaxy S6

Das Weglassen der Hersteller-Anwendungen hat auch einen weiteren Vorteil, denn der interne Speicher wird nicht zugemüllt. Beim Galaxy S4 waren es damals erschreckende 8,56 GB von 16 GB, welche dem Nutzer zur Verfügung standen.

Beim Galaxy S5 hat Samsung immerhin wieder 2 GB mehr gefunden. Selbstverständlich brauchen das Android-Betriebssystem und essentielle Apps auch Speicher, doch man sollte bei nicht notwendigen Anwendungen es dem Nutzer überlassen, ob er diese haben möchte.

Da das Galaxy S6 ohne microSD-Speicherkartenschacht daher kommen soll, ist der interne Datenplatz besonders wichtig.

Galaxy S6 soll Microsoft-Apps beinhalten

Der Patentstreit um Android-Lizenzen zwischen Samsung und Microsoft wurde beiseite gelegt. Durch die Einigung beider Parteien könnte es zu einer Kooperation gekommen sein, denn der Windows-Schöpfer soll nun bei Samsungs Smartphone Apps beisteuern.

Laut SamMobile könnten das OneNote, OneDrive, Office Mobile mit gratis Office-365-Abo und Skype sein. Es bleibt zu hoffen, dass nun die App-Flut durch Samsung nicht durch eine weitere durch Microsoft getauscht wurde.

Sofern die Anzahl sich in Grenzen hält und auch deinstalliert werden kann, ist dies aber sicher ganz nett.

Sollte es Samsung tatsächlich schaffen, sein TouchWhiz erfolgreich zu entschlacken, würde das mit Sicherheit zu einer besseren Nutzererfahrung des Galaxy S6 beitragen.

Quelle: SamMobile

Bloatware: Samsung soll beim Galaxy S6 auf App-Schwemme verzichten
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