Falls ihr noch am Überlegen seid, ob ihr den Kindle Paperwhite oder den Bookeen HD FrontLight kaufen sollt – schließlich verfügen beide über eine integrierte Beleuchtung und kosten 129 Euro – möchte ich euch hier eine kleine Entscheidungshilfe geben. Falls ihr das den eReader noch unter den Weihnachtsbaum legen wollt, solltet ihr aber so oder so zum Bookeen HD FrontLight greifen, da Amazon beim Kindle Paperwhite mit Lieferschwierigkeiten kämpft. Außerdem spendiert Thalia dem Käufer eines Bookeen HD FrontLight ein kostenloses eBook. Nun aber zum Bookeen HD FrontLight vs. Kindle Paperwhite Test in Sachen Beleuchtung.

Licht-Test: FrontLight vs. Paperwhite

Ich habe nun sowohl den Bookeen HD FrontLight als auch den Amazon Kindle Paperwhite vorliegen und beide einem ersten Vergleichstest unterzogen, was das Licht angeht. Was sofort auffällt, der Bookeen HD FrontLight kann deutlich heller leuchten als der Kindle Paperwhite, wie ihr im Foto unten sehen könnt. Dort habe ich beide eReader einmal auf volle Leuchtkraft gestellt und im Dunkeln nebeneinander gelegt. Die Beleuchtung ist bei beiden ähnlich gleichmäßig verteilt. Die Probleme mit der Display-Beleuchtung beim Kindle-eReader, die viele Amazon-Kunden kritisiert haben, kann ich auf meinem Kindle Testgerät nicht erkennen. Sowohl beim Bookeen HD FrontLight als auch beim Kindle Paperwhite sind am unteren Display-Rand, wo sich die LCD-Lämpchen befinden, kleine Schatten zu erkennen. Aber das stört jedenfalls mein Lesevergnügen nicht. Dreht man die FrontLight-Lichter auf ungefähr drei Viertel der Strahlkraft, sind beide eReader durchaus vergleichbar. Insgesamt gefällt mir der Kontrast des beleuchteten Kindle-Paperwhite-Display etwas besser.

Bookeen HD FrontLight vs. Kindle Paperwhite

Bookeen HD FrontLight vs. Kindle Paperwhite

 

Schauen wir uns einmal die Handhabbarkeit beider Beleuchtungslösungen an, dann fällt auf, dass der Bookeen HD Frontlight da über einige Nachteile verfügt. So schaltet sich die Beleuchtung nach dem Ausschalten beim Wiedereinschalten nicht automatisch an, der Leser muss das mit insgesamt drei Klicks selbst machen, vor allem im Dunkeln nicht so einfach (Korrektur: „Man kann beim Frontlight die Beleuchtung durch längeres Drücken des Homebuttons ein- oder ausschalten“ – Danke an Herbert!). Dafür fehlt dem an den Kindle Touch gewöhnten Kindle-eReader-Nutzer – auch in Sachen Beleuchtung – der physische Home-Button. Das ist allerdings Gewöhnungssache. Insgesamt liegt in meiner Gunst in Sachen Beleuchtung der Kindle Paperwhite leicht vor dem Bookeen HD FrontLight, auch wenn der viel heller leuchten kann.

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