Eigentlich müsste ich die Antwort auf die Frage, ob eBooks und eReader in den Buchladen gehören, mit einem klaren JA beantworten. So wie René Kohl vom Kohlibri Buch- und Medienversand im Börsenblatt. Schließlich dürfen Buchhändler nicht schon wieder ihre Pole Position im Kundenrennen verlieren. Das ist ja schon im Internetbereich geschehen, wo teils branchenfremde Unternehmen die Vorherrschaft über den Online-Buchhandel übernommen haben.

eReader statt Yoga-Matte

Es wird also Zeit, dass sich die Buchhändler auch mit dem eBook und dem eReader beschäftigen, das sehe ich wie René Kohl. Statt Kuschelkissen und Yoga-Matten gehören eReader in den Buchladen. Der Buchhändler kann dann mit seiner Beratungskompetenz punkten. In welchem Fall kaufe ich lieber ein eBook statt einem Print-Wälzer? Welcher eReader eignet sich für meine Bedürfnisse am meisten? Wo bekomme ich DRM-freie eBooks her – oder am besten gleich kostenlose?

eBooks jederzeit und überall herunterladen

Genau da liegt aber der Fehler im System. Denn ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Kunde sich ein eBook im Buchladen kauft – den eReader vielleicht schon, aber wird er dann jemals wiederkommen? Der Sinn und Zweck am System eBook liegt doch darin, dass sich der Leser überall und jederzeit Lesestoff aus dem Netz ziehen kann. Wozu brauche ich da den Buchhändler mit seinen beschränkten Öffnungszeiten? Einziger Pluspunkt in meinen Augen wäre die Beratungskompetenz.

Wie seht ihr das? Würdet ihr eBook oder eReader im Buchladen kaufen?

Gehören eBooks und eReader in den Buchladen?
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