eBooks liegen im Trend – sowohl bei Lesern als auch bei Autoren. Denn beide profitieren von den vielfältigen Vorteilen des elektronischen Buchs.

Zeitgemäßes Self-Publishing per eBook

Für die Leser fühlt sich das eBook spontan, mobil und preiswert an, denn es ist immer da, wenn der Leser unbedingt ein bestimmtes Werk lesen möchte. Und genau diese Verfügbarkeit, diese Schnelligkeit des Bezugs über große Online-Shops wie Amazon, iBooks, Google Play, Thalia und viele mehr beflügelt den Absatz.

eBook gemütlich am Strand lesen (c) Sergey Novikov - Fotolia.com

eBook gemütlich am Strand lesen (c) Sergey Novikov – Fotolia.com

Leser kaufen und laden neue eBooks im Handumdrehen, egal wo sie sich gerade aufhalten. Dieses Verhalten wiederum kommt dem Autor zugute, denn er kann seine Inhalte an ein besonders lesefreudiges Publikum vertreiben und bei kostengünstigen Angeboten gleichzeitig eine äußerst attraktive Marge erwirtschaften. Ein eBook zu veröffentlichen, entspricht also genau den Werten dieses jungen Mediums: einfach, schnell und lukrativ.

Wie funktioniert das Veröffentlichen von eBooks?

Die Materie eines eBooks ist im Grunde eine Website. Anders als beim gedruckten Buch, das als Word- oder PDF-Dokument daherkommt, nennt man die eBook-Datei „Epub“. Epub beinhaltet HTML, CSS und Javascript – bekannte Web-Technologien. Als Autor hat man allerdings unterschiedlichste Möglichkeiten, ein ebook zu erstellen.

Die entsprechenden Fähigkeiten vorausgesetzt, schreibt man den Code selber oder verwendet alternativ Konvertierungsprogramme, um aus anderer Software heraus ein Epub zu erstellen. Einige Self-Publishing-Anbieter stellen bereits komfortable Online-Editoren zur Verfügung, mit denen man seine Inhalte gestalten und als professionelle Epub-eBooks veröffentlichen kann – Shop-Anschluss inklusive.

Professionelle eBooks erstellen – ein paar Tipps

Bei der gestalterischen Aufbereitung von eBooks gilt: je schlichter, desto besser. Denn eBooks werden auf einer Vielzahl von Endgeräten gelesen – und jedes stellt das eBook ein bisschen anders dar. Verabschiedet euch von dem Gedanken, dass ein eBook bloß die elektronische Kopie des gedruckten Buches ist, denn es folgt eigenen Gesetzen und Lesegewohnheiten.

eBooks am Tablet (c) hitdelight - Fotolia.com

eBooks am Tablet (c) hitdelight – Fotolia.com

Am besten probiert man es selbst einmal aus und schaut sich ein und dasselbe eBook auf vielen Endgeräten an. So entwickelt man ein Gefühl dafür, welcher kleinste gemeinsame Nenner seinem eigenen Titel gerecht wird. Beachtet folgende Punkte, um bestmögliche Ergebnisse für belletristische Inhalte zu erzielen:

  • Fest definierte Schriftgrößen spielen keine Rolle mehr, denn der Leser bestimmt, was er gerne sehen möchte. Nutzt relative Angaben für die unterschiedlichen Auszeichnungen, z. B. 100 Prozent für den Fließtext und 150 Prozent für eine Überschrift.
  • Schriftarten werden meist von den jeweiligen Endgeräten bestimmt – ihr könnt den Geräten aber mitteilen, ob ihr eine serifenlose oder eine Schrift mit Serifen bevorzugt.
  • Spart euch die Mühe, Seitenumbrüche zu erstellen, denn diese haben bei eBooks keine Gültigkeit mehr. Denkt eher in Kapiteln.
  • Das Gleiche gilt für Seitenzahlen. Je nachdem, welches Lesegerät verwendet wird, sind die „Seiten“ unterschiedlich lang und die absoluten Angaben von Seitenzahlen haben keine Bedeutung mehr.
  • Bedenkt den Einsatz komplexer Elemente ganz genau. Ist eine sechsspaltige Tabelle auf einem Smartphone lesbar? Sind tolle Panoramafotos auf einem monochromen E-Ink-eReader ein Genuss? Stellt euch vor, was eure Leser sehen und inwiefern sie es überhaupt erkennen können.
  • Denkt immer an eure Zielgruppe. Wer liest euer eBook und warum? Dann überlegt, welche Stilmittel den größten Effekt und vor allem Nutzen haben. Dabei gilt immer: je schlichter und sparsamer, desto komfortabler für den Leser.

So wird das ebook zum Erfolg

Die Veröffentlichung von eBooks ist bei vielen Anbietern sehr preiswert, entsprechend risikolos und bringt unabhängige Autoren in den Genuss maximaler Shop-Verbreitung über eine Vielzahl relevanter ebook-Anbieter. Und nicht nur das, es ist auch äußerst lukrativ: Mit jedem eBook lässt sich nämlich Geld verdienen; die meisten Anbieter schütten bis zu 70 Prozent des Nettoerlöses an ihre Autoren aus.

Probiert auch den Verkaufsturbo per Aktionspreis aus und bietet euer neues eBook für einen begrenzten Zeitraum ab 0 Euro an! So erlangt ihr in kürzester Zeit große Aufmerksamkeit und Publizität. Als effiziente Vermarktungsplattformen haben sich insbesondere soziale Internetmedien wie Facebook etabliert.

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