Die meisten E-Book-Reader bieten die Funktion, den Dateiupload via PC oder anderem Internetdevice zu ermöglichen. Je nach Anbieter, wie Amazon oder dem Händlerverbund der Tolino-Geräte ist auch der direkte Download aus dem integrierten virtuellen Buchladen möglich. Kunden haben so die Möglichkeit ohne den Umweg eines externen Dateimanagers ihre Bücher zu organisieren, E-Books zu leihen und zu kaufen oder die Cloudfunktionen zu nutzen. Gekauft werden die Medien je nach Zahlungsangebot per Kreditkarte, Direktüberweisung, Zahlungsdienste wie Paypal, oder per Guthabenkarte. Für Kunden ergeben sich so Vorteile, zum Beispiel im Umgang mit persönlichen Bankdaten.

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Kunden gefangen im Abrechnungsdschungel

Die Zahlungsmethode per Kreditkarte ist im Internet weit verbreitet. Noch mehr haben sich Abwicklungsdienste wie Paypal etabliert. Leider müssen Kunden bei diesen Zahlungsvarianten eine gewisse Transparenz bei sensiblen und persönlichen Daten akzeptieren.

Für E-Book Käufer, für die Datenschutz das wichtigste Kriterium im Zahlungswesen im Internet ist, besteht die Möglichkeit sogenannte Prepaidkarten oder Guthabenkarten zu nutzen. Solche Karten haben sich in vielen Onlinestores etabliert: Apple, Google, verschiedene Kleidungshändler aber auch die bekannten E-Book-Stores bieten solche Guthabenkarten an. Diese ähneln stark den Bank- oder Kreditkarten, verfügen über einen Datenchip oder einen Lesestreifen. Erwerben lassen sich diese Prepaidzahlungsmittel entweder in den jeweiligen Ladengeschäften wie bei Thalia oder Hugendubel oder in Tankstellen, Kiosken, Fachgeschäften oder Supermärkten.

Wie funktionieren Guthabenkarten für E-Book-Shops?

Das Funktionsprinzip ist schnell erklärt. Der Kunde erwirbt eine solche Karte entweder einmalig und hat zukünftig die Möglichkeit, Guthaben auf die Karte aufzuladen, oder das Limit ist per Einmalzahlung auf den jeweiligen Geldbetrag beschränkt und nach der der Nutzung verliert die Guthabenkarte ihren Wert. Bei Thalia besteht die Möglichkeit die Prepaidkarte immer wieder aufzuladen. Dies erfolgt direkt in einer Filiale an der Kasse. Der gewünschte Wert wird entweder bar oder per EC-Karte bezahlt, das jeweilige Guthaben wird auf die Thalia-E-Book-Card aufgeladen.

Vorteile der Prepaidkarten

Nach dem Aufladen können E-Books über den jeweiligen E-Book-Reader und dem eingebundenen Store auf das Gerät geladen und per Guthaben bezahlt werden. Dafür muss der Nutzer nur seine Zugangsdaten aktualisieren oder den Pin-Code der Karte eingeben, das Guthaben wird dann dem Nutzerkonto gutgeschrieben. Bei der Verwendung mit Guthabenkarten ergeben sich für die LeserInnen verschiedene Vorteile:

  • Keine Weitergabe von sensiblen Kontodaten über Prepaidkarte und Webshop notwendig
  • Bequeme Zahlung durch Guthabenabrechnung über wenige “Klicks“
  • Einfaches Aufladen von Guthaben über die Buchfiliale
  • Abrechnung von Geldbeträgen, die im Voraus eingezahlt wurden (Budgetüberblick)
  • Als Geschenk geeignet
  • Einfache Handhabung der Prepaidkarte über den E-Book-Reader und den daran angebunden Webshop des Händlers

Der Onlinehandel bietet zahlreiche Zahlungsmodalitäten. Auch wenn Einkäufe nicht immer bequem per Rechnungsoption getätigt werden, gelten Prepaidlösungen vor allem als sichere und neutrale Handhabung. Nicht jeder möchte seine Kontodaten in jedem Webshop hinterlegen, auch nicht über “Sichere Verbindung“. Die Zahlungsoption der Guthabenkarte ist insbesondere für Leser praktisch, die E-Book-Reader mit angeschlossenem Buchshop nutzen und ein bequemes und sicheres Zahlungsmittel bevorzugen.

Die Guthabenkarte für E-Books – Darum sind Prepaidkarten bei Lesern so beliebt
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