Google hat eine neue mobile Lese-App auf den Markt gebracht – Google Currents. Via Google Currents könnt ihr künftig Artikel in voller Länger auf Android- und iOS-Smartphones und -Tablets lesen. Google arbeitet zu diesem Zweck mit 150 Verlegern zusammen, dadurch sind bekannte US-Medienangebote wie CNET, AllThingsD, Forbes oder Huffington Post verfügbar.

Currents-App und Artikel kostenlos, offline gespeichert

Zudem können RSS-, Video- und Photo-Feeds, öffentlich zugängliche Google+ Kanäle sowie eure via Google Reader gespeicherten Lieblingsblogs und Webangebote zu Google Currents hinzugefügt werden. Sowohl die App als auch die Artikel sind komplett kostenlos. Das Beste: Nicht nur, dass die Artikel auf die kleineren Bildschirme von Smartphones und Tablets angepasst werden, die Inhalte werden auch offline gespeichert, um etwa in Flugzeugen oder der Bahn verfügbar zu sein.

Google Currents für Android-User in Deutschland

Kleines Manko: Bislang gibt es Google Currents offiziell nur in den USA im Android Market oder Apples App Store. Geht man den offiziellen Weg heißt es für deutsche User: “Nicht in deinem Land verfügbar”. Mit einem kleinen Trick könnt ihr Google-Current aber schon jetzt auch in Deutschland auf euer Android-Tablet oder -Smartphone holen. Dazu müsst ihr die Currents-Datei einfach direkt installieren (Download-Link). Bei mir hat es ohne Probleme funktioniert.

Screenshot eBook-Fieber-Feed via Google Currents

 

Google Currents: Websites und Blogs im Magazin-Style

Google Currents ist ein kleines feines Programm, das ein etwas anderes Leseerlebnis bietet als etwa der Google Reader. Die Lese-App verwandelt die Inhalte in einen cool anzusehenden Magazin-Style. Ihr könnt eure gewünschte Schriftgröße wählen (Small, Medium, Big) und entscheiden, wie und wann die Inhalte upgedatet werden. Was ich besonders gelungen finde: Bei Google Currents gibt es – ähnlich wie bei den Zeitungsangeboten für den eReader – ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis. Die Artikel passt ihr mit einem einfachen Doppeltipp auf die jeweilige Bildschirmgröße an. Bei den von mir importierten Blogangeboten hat die Umwandlung in den Magazin-Style allerdings in Sachen Formatierung noch so ihre kleinen Macken.

Dieser Artikel wurde schon 862 Mal gelesen!